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Praktikum

Wenn man weiss, welchen Beruf man erlernen will, gilt es möglicjhst viel praktische Berufserfahrung zu holen. Siehe Schnuppern)
Es gibt auch Berufe, die ein egentliches Praktikum vorschreiben vor Lehrbeginn oder während der Ausbildung. Dieses kann vorausgehend oder Berufsbegleitend erfolgen.

Hier einige Erfahrungsberichte von PraktikantInnen Pflegeausbildung:


Beispiel 1
Als ich das erste Praktikum begann kam ich als erstes eine Woche lang in die Hotellerie. In der Hotellerie bedient man die Patienten mit dem Essen und ist für die Reinigung der Zimmer zuständig! Ich hab es als sehr schön empfunden, den man hat zwischendurch auch Zeit ein Schwätzchen mit einem Patienten zu halten. Dann in der zweiten Woche kam ich in die Pflege. Die ersten zwei bis drei Tage konnte ich mit meiner Ausbildnerin mitlaufen und genau beobachten. Dann mit der Zeit konnte ich mit einer Intimpflege bei einer Frau beginnen! Jetzt nach dem dritten Praktikum bin ich selbstständig und kann eine Morgenpflege bei einer Patientin oder bei einem Patienten selbstständig erledigen.
Auch alle anderen Sachen wie jemanden Duschen und Baden so wie auch Sachen wozu es keine Diplomierte braucht, erledige ich ohne Probleme. Ich finde etwas vom wichtigsten in der Pflege das man die vielen Gefahren erkennt . Dazu muss man 100% bei der Sache sein, um keine Fehler zu machen, denn in der Pflege kann ein kleiner Fehler verheerende Folgen haben. Also Augen und Ohren offen halten!!! Ein wichtiger Tipp, wenn man noch unsicher ist oder man schwere Patienten transferieren muss, immer eine zweite oder notfalls auch eine dritte Person um Hilfe bitten, denn man kann sich selber schaden und auch dem Patienten.

Beispiel 2
Ich habe aber meine drei Praktikums als sehr schön empfunden und ich freue mich jedes Mal wenn ich wider in das Altersheim gehen kann. Bis jetzt war ich schon ein paar Wochen in der Praxis während der Lehre. Es ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf und man sieht in sehr viele Sachen hinein, welche andere noch nie gesehen haben, nie kann man zwar auch nicht sagen aber wir gingen schon in eine Wäscherei schauen wie das ganze funktioniert und durften selbst noch Maschinen bedienen. Das ganze ist sehr eindrücklich wen man so sieht was für einen Weg schon nur die Wäsche machen muss bis wir sie wider benötigen können! Mir gefällt es wahnsinnig gut in der Lehre als Fachangestellte Gesundheit.
Denn es ist sehr abwechslungsreich, man bekommt von dem ganzen Betrieb etwas mit. Ich arbeite ja nicht nur in der Pflege, auch in der Wäscherei, Service und Küche. Immer ein bisschen was anderes. Im ersten Ausbildungsjahr, hat man einfach fast nur Schule. Ich bin nur gerade elf Wochen am Arbeiten und den ganzen Rest habe ich Schule. Das ist viel zu viel Schule für meine Verhältnisse, aber im zweiten Lehrjahr sieht das ja schon wieder anders aus. Wir sind ein sehr gutes Team und das ist für mich ziemlich wichtig, denn dann geht man auch gerne zur Arbeit. Ich hoffe es gefällt mir auch in drei Jahren immer noch so gut wie im Moment! Bis jetzt wahr ich schon ein paar Wochen in der Praxis während meiner Lehre. Mir ist ganz bewusst geworden das ich die richtige Lehre gewählt habe. Bis jetzt arbeitete ich in der Pflege. Am Morgen werde ich immer für ca. 3-4 Heimbewohner eingeteilt, die ich aufnehmen muss, das heisst sie unterstützen gehen wo sie Hilfe brauchen. Wenn alle Heimbewohner auf sind gehe ich Sie unterstützen beim Essen oder ich gehe Betten und Zimmer lüften. Vor dem Mittag habe ich immer Aemtlis die ich erledigen muss. Während des Morgens haben die Pflegenden Rapport, dort werden alle Beobachtungen, Veränderungen, der Heimbewohnern ausgetauscht und nach Lösungen gesucht.


Beispiel 3
Ich habe jetzt schon vier Praktikumswochen absolviert, ich fand es sehr toll, habe viel neues gelernt. Ich war zwei Wochen in der Pflege und zwölf Tage in der Aktivierung und noch zwei Tage in der Pflege. Das ganze war in zwei verschiedenen Standorten, fast alles neu für mich. Da ich jetzt auch ein Mitarbeiter dieser Institution war, bekam ich eigene Berufskleider, Schlüssel, Namensschild usw., ich gehörte jetzt einfach dazu und war nicht mehr das Schnupperli?. Da ich auf zwei verschiedenen Standorten war, lernte ich jedes mal neue Bewohner wie Mitarbeiter kennen, das heisst ich musste/durfte in das Team herein wachsen mich an diese Leute gewöhnen. Dafür kenne ich die Mitarbeiter wie die Bewohner von beiden Standorten ein bisschen was auch gut ist. Die zwei Wochen in der Küche waren super, ich habe viele kleinen einzelne Sachen gelernt, ich habe in alles hereingesehen was so in der Küche läuft. In der Aktivierungstherapie war es auch sehr toll, ich wusste nicht das es dort so viel Hintergrund Arbeit gibt. Ich durfte auch viel selbständig arbeiten, lernte die Bewohner gut kennen, konnte auch mir ihnen Gespräche führen, auch dort habe ich sehr viel gelernt. Als ich dann in die Pflege kam, kannte ich einzelne Bewohner schon sehr gut, das war ein Riesen Vorteil. Nun freue ich mich schon auf das nächste Praktikum.

Beispiel 4
Die 14 Tage in der Lingerie und im Hausdienst waren hilfreich. Es war sehr interessant. Man konnte vieles von dem Gelernten aus der Schule mitnehmen. Ich glaube daran, dass es sehr wichtig ist, auch die anderen Bereiche in einer Institution zu kennen. Für mich war es aber auch wichtig das ich nicht einfach in das kalte Wasser geworfen wurde und zu genüge informiert wurde wie ich alles machen musste, wo ich erscheinen musste, um welche Zeit, und so weiter. Wen der eigene Betrieb nicht von selbst informiert, sollte man sich darum tun und ein Telefonat starten. Zeigt grossen Interessen und vor allem das dir der Beruf viel bedeutet, wen es so ist. Als ich mein Praktikum begann, da wusste ich, dass ich mich voll und ganz richtig entschieden habe. Ich bin eigentlich nur positiv überrascht, ausser dass ich leider noch nicht so viel in der Pflege arbeiten kann. Aber ich finde es trotzdem gut, dass ich nicht gleich alles machen kann, weil ich es zuerst in der Schule theoretisch üben muss.

Beispiel 5
Es ist sehr wichtig dass man während der Praktikumszeit gut aufpasst und viele Fragen die einem auf der Zunge brennen stellt. Für mich ist auch die Kommunikation eine sehrwichtige Sache, denn ich lege sehr viel Wert darauf, dass man mit den Bewohnern sowie mit dem Personal einen guten Kontakt pflegt. Das heisst auch wenn man Probleme hat, oder einem etwas nicht passt, dann sollte man mit der Verantwortlichen Person sprechen, und dies ausdiskutieren und nicht einfach die Probleme in sich hinein fressen. Bevor wir in den Betrieb kamen um mit dem Praktikum zu beginnen, wurden wir zu einem Einführungsmorgen eingeladen, an welchem wir vom Betrieb noch einmal theoretisch auf das Praktische vorbereitet wurden. Am Nachmittag wurden wir auf die zugeteilten Stationen gebracht um von ihr und auch dem Team einen ersten Eindruck zu bekommen. Anschliessend folgte noch ein Gespräch mit der Berufsbildnerin. Am nächsten Tag musste ich um 7.00 Uhr auf der Station sein. Mir wurde alles gezeigt und vorgestellt. Ich fühlte mich sehr gut aufgenommen, empfangen und es bekümmerte sich dauernd jemand um mich. Schnell habe ich mich eingelebt und konnte schon bald mitarbeiten uns selbständig arbeiten übernehmen. Ich kann mich wirklich an kein gravierendes negatives Erlebnis erinnern und bin froh, dass ich auf einer so aufgeschlossener Station gelandet bin. Wen es jemandem nicht so ergeht kann ich empfehlen dies zu melden und das betriebliche Organigramm zu beachten. Bis jetzt war ich erst 4 Wochen im Betrieb. Die 1. Zwei Wochen war ich in der Lingerie das heisst wir waren nur zwei Personen in der Wäscherei also bekamen wir fasst nichts vom Heim selber mit. Was eigentlich ab und zu auch schön sein konnte nicht ein Riesen getummel um sich zu haben. Es War öfters ziemlich eklig die verdreckte Wäsche zu sortieren und Waschen. Ein wenig mehr Kontakt zu den Menschen bekam ich im 2. Praktikum wo ich in der Hotellerie war. Das heisst mein Tagesablauf bestand darin immer der 1.Stock zu reinigen. Eigentlich eine ziemlich langweilige Aufgabe. Mein glück war es dass im 1. Stock aus das Esszimmer war und ich morgen ,mittags und abends das essen servieren durfte und so sehr angenehmen Kontakt zu den Bewohnern hatte. Alle Bewohner hatten Verständnis das ich sie nicht alle mit Namen ansprechen konnte oder das ich nicht gewusst habe wer was aufs Brot haben will und immer nachgefragt habe.

Beispiel 6
Zwei Wochen gab es nur 1-2 Vorfälle die ich als negativ einstufen würde. Da gab es einmal das jemand mich anschrie weil ich ihm die falsche „schnitte“ gebracht habe, was ich eigentlich überhaubt nicht verstehen konnte wie man wegen einer Schnitte so ausrasten kann. So auch als ich das WC am reinigen war, wollte gerade ein Bewohner hinein uns als er merkte das ich am reinigen war schrie er laut auf und beschimpfte mich obwohl es nebenan noch 2 andere WC `s hatte. da konnte ich nur lächeln und sagte „selbstverständlich können sie aus WC dann mach ich eben später weiter“ und ging raus. Und da merkte ich wie er sich ein bisschen geschämt hatte das er sich so benommen hatte, deswegen machte ich mir auch keine Gedanken mehr darüber. ansonsten war alles super und freue mich aufs nächste Praktikum wo ich dann die Küche besuchen werde. In fast keinem Beruf liegen Freude und Trauer so nahe bei einander wie in den Pflegeberufen. Ein Patient stirbt und ein anderer bekommt positiven Bescheid über eine Krankheit und kann wieder nach Hause. Bei meinem ersten Praktikum war ich verunsichert. Wie gehe ich mit den verschiedenen Patienten und Situationen um die mir im Alltag entgegen kommen? Euch wird es gleich gehen wie mir! Denn es gibt Strategien gegen diese Unsicherheit! Fragt so viel wie ihr wollt die Arbeitskollegen und entwickelt eure eigenen Strategien zur Bewältigung dieser Situationen.

Beispiel 7
Ich wurde sehr freundlich auf der Abteilung empfangen. Ich wurde allen Mitarbeiter vorgestellt. Ich lernte auch alle Heimbewohner kennen. Mir wurde die ganze Abteilung erklärt und gezeigt. Ich wurde in erste einfache Tätigkeiten eingeführt. Ich konnte oft mit dem Personal mit und erlebte ein Tag mit allen seinen Abläufen. Ich freute mich sehr das ich endlich mal wieder arbeiten gehen kann. Auch das Personal grüsste mich freundlich. Die einfachen Tätigkeiten die ich schon im ersten Praktikum ausgeführt habe. Jetzt wurden mir weitere Tätigkeiten gezeigt die ich dann alleine ausführen konnte. Diesmal waren ein Ämtli mit Heimbewohnern dabei. Jetzt habe ich endlich ein bisschen Kontakt mit den Bewohnern.
Nach langer Schulzeit war dieses Praktikum herzlich willkommen! Ich machte eigentlich alle arbeiten die ich im ersten und zweiten Praktikum gelernt habe. In diesem Praktikum lernte ich die Bewohner noch besser kennen. Wenn sie z.B. Einzelzuwendung hatten durfte ich dies selbstständig ausführen. In diesem Praktikum merkte ich schnell das ich den richtiger Beruf für mich gewählt habe. Ich freue mich sehr auf meine nächsten Praktikas, weil ich dann noch mehr machen darf!!
Tipps: Wenn du was nicht verstanden hast, frage nach, die Mitarbeiter erklären dir sicher gern noch mal alles. Gehe nicht mit zu hohen Zielen in das Praktikum. Du lernst das was dein Betrieb für richtig hält. Auch wenn andere schon mehr gelernt haben, habe nicht Angst du lernst das nie, du hast vielleicht etwas gelernt das die anderen noch nicht können. Sei ehrlich zu den Mitarbeiter, wenn dich etwas stört, sag es, so fühlst du dich auch im Team wohl. Hab Geduld wenn du mal etwas nicht kannst, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Lass dir zeit. Wenn du in der pflege noch nicht bereit bist jemand zu waschen, dann warte noch, die Mitarbeiter verstehen



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