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 |  |  | Schnupperwoche | | | Schnupperwoche (5 Tage)
Das kann die Chance sein, einen guten Eindruck zu machen und so vielleicht im Rennen um die Lehrstelle zu bleiben. Deshalb ist schnuppern, solange man noch keine definitive Lehrstelle hat, auch wichtiger als Joben! Die Ausbildungsverantwortlichen lernen so aber auch Ihre allfälligen KanditatInnen auf die Lehrstelle ein bisschen kennen.
Oft braucht es folgende Unterlagen: einen Kurz-Lebenslauf, der über die schulischen Stationen Auskunft gibt, insbesondere auch über besuchte Freifächer und Zusatzkurse, das letzte Schulzeugnis und allfällige Kursbestätigungen, eine Terminangabe, d.h. die Tage oder Woche, in der du schnuppern könntest, Bewilligung der Schule für Schnuppertage während der Schulzeit, ev. ein Foto
Schreibe einen sauber geschriebenen Brief und lege alle Unterlagen dazu. Stopfe nicht alles in ein kleines Couvert, sondern verwende mindestens C5, besser C4! Beim Thema Bewerbung und bei den Links erfährst du noch mehr!
Hier einige Kurzberichte vom Schnuppern im Jahr 2004 (angehendes Pflegepersonal, 3 jährige Lehre) Schnuppern zur Berufsfindung
Lies hier, was Jugendliche bei Schnuppern erlebt haben! Gehe mehrmals schnuppern, auch wochenweise! Das gibt dir Sicherheit und du wirst immer besser! Bist du sicher dass es der richtige Beruf ist, kann es helfen bei der Lehrstellensuche, wenn man schon gewisse Dinge kann und routinierter und sicherer auftritt.
Ich hatte in der achten und neunten Klasse einen Wochenjob in einem Altersheim. Jeden Samstag Nachmittag arbeitete ich vier bis fünf Stunden dort! Ich hütete den ganzen Nachmittag das Tearoom und putzte alles was nötig war. So sah ich schon in einen Bereich in der FAGE Ausbildung, nämlich die Hotellerie hinein. Ich sah aber gleichzeitig auch in die Pflege. Auch wenn es nicht zu meinen Aufgaben gehörte, ging ich trotzdem mit Patienten aufs WC und ging mit Ihnen in ihr Zimmer, um ihnen ins Bett zu helfen. Ich denke so einen Wochenjob zu haben, ist sehr gut und förderlich um eine Lehrstelle zu finden. Es half mir sicher auch meinen Start in der FAGE Ausbildung zu erleichtern.
Ich war im Spital xy schnuppern. Beim Schnuppern bekam ich einen guten Einblick in die Arbeit die ich im Spital zu erledigen hatte. Es bot mir auch eine gute Möglichkeit, Fragen zu stellen die mir noch unklar erschienen. In dieser Woche konnte ich viel zuschauen und auch selbst Hand anlegen. Ende der Schnupperzeit konnte ich mit grosser Überzeugung feststellen, dass dies die richtige Arbeit für mich ist. Das Schnuppern ist ein sehr wichtiger Teil der Berufswahl, denn dabei kann man Einblick in die verschiedenen Berufe nehmen und sich dann richtig für einen Beruf entscheiden.
Vor 2 Jahren war offene Tür im Spital Burgdorf und da hab ich dann ein Formular ausgefüllt wo man eingeteilt wurde an diversen orten zum schnuppern von einer diplomierten Pflegefachfrau / Mann. Danach konnte ich eine Woche lang im alters und Pflegeheim schnuppern gehen. Die 1. 2 tage war ich immer unterwegs mit meiner zustehenden Person und habe zugesehen .Nach diesen 2 Tagen hatten sie genügen vertrauen in mich das ich zum grössten Teil selbständig „arbeiten“ konnte .unter anderem konnte ich intim waschen, essen eingeben, und mit den Bewohnern spazieren. Danach wusste ich 100% das ich in den Pflegeberuf einsteigen will. Obwohl es auch unangenehme Situationen gab. Als zum Beispiel mir Ein Patient das Essen nachgeworfen hat, oder mich eine Frau am arm gepackt hat und es ziemlich weh tat. Überwogen haben aber trotzdem die schönen Ereignisse. Es gab eine Frau die hatte seit ein paar Jahren kein Wort mit Irgend Jemandem geredet, da ich mit ihr sehr viel zeit verbracht habe kamen aufs mal die Worte aus ihrem mund“ du bist ein süsses Mädel“ und alle Arbeiter staunten.
In der neunten Klasse ging ich verschiedene Berufe schnuppern, jedoch wusste ich, dass ein Pflegeberuf das richtige für mich ist. Ich schnupperte: Drogistin, Dentalassistentin, Krankenschwester und noch bei der Spitex als Hauspflegerin. Mir gefiel es eigentlich überall sehr gut, alles war neu für mich. Nur in der Spitex gefiel es mir überhaupt nicht, ich bin trotzdem froh das ich diese Erfahrungen gemacht habe und jetzt weiss das ich nicht zur Spitex gehen will. Was mir am schnuppern oft komisch vorkam war, dass ich im Betrieb niemand kannte, ich hatte überhaupt keine Ahnung was auf mich zukommen wird, ich gehörte auch nie richtig dazu, ich war einfach das Schnupperli?. Am Anfang wollte ich nicht so schnuppern gehen weil ich einfach immer dachte das ich noch das 10. Schuljahr machen werde, was ich auch nie gerne gemacht hatt und auch heute noch nicht gerne mache ist das telefonieren. Wenn ich aber dann dort war wo ich schnuppern ging, und ich so ein bisschen drin war, vielleicht sogar arbeiten selbstständig erledigen konnte war ich froh das ich gegangen bin. Was auch toll war, ist das ich oft noch etwas Lohn bekam, Ich finde schnuppern sehr wichtig, denn man macht neue Erfahrungen die einem sehr viel helfen.
Anfangs der 8. Klasse stellte sich für mich die Frage, wie weiter nach der Schule. Ich bewarb mich für eine Schnupperlehre als Polymechaniker und im Spital in der Pflege. Zuerst konnte ich eine Schnupperlehre als Polymechaniker in einer Maschinenfabrik machen. Später machte ich dann eine Schnupperlehre im Spital. Nach der Schnupperlehre war für mich sofort klar, was ich lernen will. Ich fühlte mich in einem Team viel wohler als in einer Werkstatt, wo jeder etwas für sich macht. Jetzt wusste ich, in welcher Richtung ich meine Ausbildung machen möchte. Ich ging an Informationsveranstaltungen und besorgte mir Informationen aus dem Internet. Da ich noch nicht 18. Jahre alt bin kam für mich eigentlich nur die Lehre als fachangestellten Gesundheit in Frage. Daraufhin bewarb ich bei der Berufsfachschule Gesundheit und konnte daraufhin meine Lehre als FaGe beginnen.
Ich habe schon sehr früh angefangen mich zu erkundigen über verschiedene Berufe. Für mich was immer klar das ich in der Pflege arbeiten möchte. Da ich aber nur die Realschule abgeschlossen habe, wusste ich das es sehr schwierig wurde etwas zu finden das meinen schulischen Leistungen entspricht. Ich habe mich auf die Suche gemacht mit Hilfe des Internet, der Unterlagen die ich gesammelt habe und durch den ehemaligen Lehrer unserer Schule. Als erstes ging ich einen Tag in ein Altersheim schnuppern. Ich durfte dort in Begleitung einer diplomierten Pflegefachfrau mitlaufen. Am morgen früh war zuerst das Aufnehmen an der Reihe. Meine Begleitperson informierte immer zuerst den Bewohner über meine Anwesenheit und fragte ob ich zum Beispiel bei einer Grundpflege dabei sein durfte. Ein Nein kam nicht und so konnte ich gut beobachten und mir Gedanken machen Der zweite Schnuppertag absolvierte ich in einem Spital. Ich konnte dort auch vieles beobachten. Ich als Schnupperpraktikantin konnte den ganzen betrieb anschauen und habe viel mitnehmen können. Die Woche half mir sehr. Meine Tipps: möglichst früh sich im klaren sein was man erlernen möchte, möglichst vielen verschiedenen Orten schnuppern, an den Schnupperorten Interessen zeigen und ganz viel Fragen und wen man sich bewusst ist was man erlernen möchte oder in welchem Feld es sein möchte viele Unterlagen sammeln und anfangen Bewerbungen zu schreiben
Ich schnupperte ca. 10 verschiedene Berufe. Es waren die verschiedensten Branchen. Pflege schnupperte ich aber nie, weil ich es mir nicht vorstellen konnte. Ich dachte dann aber ich schnuppere trotzdem einmal Pflege und es gefiel mir vom ersten Tag an. Da war für mich klar das ich etwas im Gesundheitswesen erlernen möchte. Der Umgang mit den Menschen, das Team und der Ort gefiel mir von Anfang an. Ich erlebte in meinen Schnupperwochen fast nur positives. Ich wurde überall freundlich aufgenommen und konnte bei allem mithelfen. Ich konnte auch immer Fragen stellen und bekam Antworten auf meine Fragen. Das gelingen einer guten Schnupperwoche hängt von mir aus auch fest davon ab, wie man sich einsetzt, ob man sich interessiert und einfach Einsatz zeigt. Wenn wirklich schwerwiegende Probleme bestehen, sie sicher mit jemandem diskutieren und mit ihr eine Lösung suchen oder eventuell betreffende Person ansprechen darauf.
Ich habe mit knapp 15 Jahren das erste mal in einem Altersheim geschnuppert, als Krankenschwester mir wurde klar das ich das später lernen möchte. Bevor ich aus der Schule kam, entdeckte ich den neuen Beruf Fachangestellte Gesundheit. Im ganzen habe ich drei Schnupperlehren absolviert in einem Altersheim und habe schon viele Erfahrungen mit alten und kranken Menschen gemacht. Ich fand es toll wenn man jemandem helfen konnte und er einem dankbar war. Mir wurde auch klar das ich der Kontakt und Umgang mit Menschen sehr gut pflegen kann. Schlechte Erfahrungen habe ich nichtwährend meiner Schnupperlehre gemacht, was mich immer ein wenig beschäftigt hat wenn die alten Menschen plötzlich so alleine sind ohne ihre eigene Familie sind und ihr letzten Lebensabschnitt verbringen. Was ich immer während der Schnupperzeit gemacht habe, der Begleiterin Fragen gestellt und versucht was zu helfen und neues zu lernen.
Als ich mit ca. 14 Jahren das erste mal in einem Spital Schnuppern ging wusste ich schon das ich einen Pflegeberuf erlernen will. Ich ging aber trotzdem noch einmal in ein anderes Spital Schnuppern. Allgemein kann ich nur sagen das ich fast nur positives erlebt hatte. Jeden Tag beim Rapport wurde gefragt wie man den Tag erlebt hatte, und wenn man etwas hatte, welches ihn beschäftigte sprach man im Team darüber und suchte allenfalls eine Lösung und so konnte man das ganze gut verarbeiten. Durch Zufall kam ich dann zu diesem Beruf Fachangestellte Gesundheit (FaGe).
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