42-Millionen-Auftrag an Microsoft vergeben ohne öffentliche Ausschreibung!
„hof. 367121 – hinter dieser Zahl verbirgt sich der Kampf zwischen dem Software-Giganten Microsoft und den Anbietern von «Open Source Software» (OSS), Computersoftware also, bei welcher der Quelltext offengelegt wird. OSS kann beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden und steht bereits vielerorts im Einsatz. Die Produkte von Microsoft hingegen muss man in Lizenz kaufen, und die Quellcodes sind streng geheim. Hinter der Nummer 367121 versteckt sich aber auch die Geschichte einer Bundesverwaltung, die versucht, ihre Geschäfte mit Microsoft möglichst unter der Decke zu behalten." So scharf lasen wir die NZZ noch fast nie: ORGINALTEXT MICROSOFT Auftrag ohne Ausschreibung in der NZZ...
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Parlamentarier für «Open Source» Die "Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit" setzt sich aus folgenden Nationalräten zusammen: Walter Donzé (EVP, BE), Edith Graf-Litscher (SP, TG), Kathy Riklin (CVP, ZH), Alec von Graffenried (Grüne, BE), Christian Wasserfallen (FDP, BE), und Thomas Weibel (GLP, ZH). Nebst Open-Source-Software und offenen Standards will sich die Gruppe auch für Open Content und Open Access stark machen. Die Gruppe will sich für den verstärkten Einbezug von Open-Source-Software in der Bundesverwaltung einsetzen.
Zwar bestehe auf Papier eine «Open-Source-Strategie Bund», doch bisher sei davon noch nicht viel umgesetzt worden, sagt Matthias Stürmer von der «Swiss Open Systems User Group /ch/open», der das Sekretariat der Gruppe führt. Internationale Software-Konzerne hätten es einfach, ihre Lizenzpreise «mittels Salami-Taktik in kleinen, aber steten Tranchen einzufordern». Mehr zu Opensource... Openaccess...
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