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Trinkwasser Aufbereitung Verteilung Entsorgung
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Umweltfreundliches Hahnenwasser
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Dass Hahnenwasser nicht nur qualitativ gut und kostengünstig, sondern auch umweltschonend ist, zeigt eine Studie, die der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches (SVGW) bei einem unabhängigen Fachbüro für Ökobilanzen in Uster in Auftrag geben hat. Zu vergleichen galt es die Ökobilanzen von Trink- und Mineralwasser. Die Resultate wurden gestern in Zürich präsentiert und zeigen deutlich: Das Mineralwasser kann in puncto Ökobilanz dem Hahnenwasser bei weitem nicht das Wasser reichen. Heinrich Schwendener, Vorsitzender der PR-Kommission des SVGW, erklärte vor den Medien, dass man zwar «gefühlsmässig» mit einem klar besseren Abschneiden des Trinkwassers gerechnet habe, doch nicht in diesem Ausmass. Denn der Aufwand, der für das Hahnenwasser betrieben werde, sei doch beträchtlich. Die Medienorientierung fand im Wasserreservoir Lyren in Altstetten statt, und diese Umgebung machte die Aussage Schwendeners augenscheinlich. Mit seinem Fassungsvermögen von 60 000 m3 Wasser ist Lyren das grösste Reservoir weitherum. Ein 123 Meter tiefer Schacht führt in einen Raum, der 34 Meter unter dem Zürichseespiegel liegt – er ist der tiefstgelegene begehbare Ort der Stadt Zürich. In diese Kaverne mündet der Limmattalstollen, ungefähr in einem Jahr wird hier der Üetlibergstollen angedockt. Er ist zurzeit im Bau. Dann ist der Ring um die Stadt Zürich geschlossen (ohne Seebecken). Landesweit dienen 50 000 Kilometer Rohre der Wasserversorgung. Die Ökobilanzstudie basiert zum einen auf der komplexen Trinkwasserversorgung der Stadt Zürich mit 70 Prozent Seewasser (Rest: 20 Prozent Grund-, 10 Prozent Quellwasser). Seewasser muss relativ aufwändig aufbereitet werden. Zum andern wurde die ländliche Wasserversorgung südlich von Biel (Grundwasser) untersucht. Beim Mineralwasser wurden Produkte aus der Schweiz und aus Europa berücksichtigt. Die Fachleute berechneten, wie viel Energie ein Liter Wasser braucht, von der Gewinnung bis ins Glas – und zwar still oder mit CO2 versetzt (bei Trinkwasser mit Sprudelmaschine), gekühlt oder ungekühlt. Ein Liter Zürcher Hahnenwasser verbraucht an Primärenergie (fossil, nuklear und Wasserkraft) einen Faktor 0,0106, ein Liter Schweizer Mineralwasser im Pet-Behälter einen Faktor 4,23, ein Liter Mineralwasser, aus dem EU-Raum importiert, bringt es auf einen Faktor 8,34 (alle still und ungekühlt). Umgerechnet in Erdölverbrauch bedeutet das: Ein Liter Trinkwasser entspricht 0,003 dl Erdöl, ein Liter Schweizer Mineralwasser 1,5 dl, ein Liter EU-Mineralwasser 3,1 dl – gut 1000-mal mehr als Hahnenwasser. Bereichert jemand sein Hahnenwasser mit einer Sprudelmaschine mit CO2, entspricht das einem Faktor 0,593, einem Wert, der immer noch deutlich unter dem von Mineralwasser mit Kohlensäure liegt (4,35).
Eine weitere Veranschaulichung: Wer täglich zwei Liter Hahnenwasser trinkt, beansprucht pro Jahr gleich viel Energie, wie wenn er zwei Kilometer Auto fährt – bei Mineralwasser wären es 908 Kilometer, bei EU-Mineralwasser 1791 Kilometer. SVGW-Direktor Anton Kilchmann:«Aus Umweltsicht ist Trinkwasser gegenüber Mineralwasser grundsätzlich zu bevorzugen.» Eine Sprudelmaschine sei ökologisch vertretbar, wenn sie regelmässig und mindestens fünf Jahre lang gebraucht werde. Denn ihre Herstellung erfordert ebenfalls Energie. Und: «Wenn schon Mineralwasser, dann heimisches.» http://www.tagesanzeiger.ch, Helene Arnet Als A4 Blatt herunterladen.... [58 KB]
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Trinkwasser ein kostbares Gut
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Kostengerecht Der Wasserpreis muss kostenecht sein, d.h. alle bei der Wasserversorgung anfallenden Kosten müssen durch den Erlös des Wasserverkaufs gedeckt werden und darf folglich nicht subventioniert werden. Wasserversorgungen sind in der Regel komplexe Betriebe, die eine kostspielige Infrastruktur wie Gebäude, Gewinnungsanlagen, Reservoire und ein weitverzweigtes erdverlegtes Rohrleitungsnetz umfassen. Die Anlagen müssen betrieben, unterhalten, erneuert und erweitert werden. Dazu braucht es Fachpersonal. Zudem sind regelmässige Qualitätskontrollen durchzuführen.
Verursachergerecht Die Kosten der Wasserversorgung sollen verursachergerecht auf die Wasserbezüger überwälzt werden. Derjenige der die Kosten verursacht, soll sie auch bezahlen.
Quelle und gute Infos auf www.Trinkwasser.ch
Aber auch die Kosten der Abwasserreinigung werden dem Konsument in Rechnung gestellt! Diese sind oft teurer als das Wasser selber! Herunterladen Lesetext mit Brechnungsaufgabe! [63 KB]
Trinkwasser Foliensatz [2'353 KB]
, Vorbereitung www.trinkwasser.ch Verteilung im Haus, [707 KB]
Vorbereitung www.bauen-online.ch Abwasserreinigung Foliensatz [4'219 KB]
, Vorbereitung auf www.zase.ch
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