

Biber ärgern die Bauern mit dem Stauen von Bächen und dem Fressen von Pflanzen. Sie untergraben Strassen und fällen Bäuime, die CO2 speichern. Biber sollen aber laut einer Internationalen Forschungsstudie der Universität Bern und der Fachzeitschrift Commununications Eart und Environtment gut sein für die Umwelt. So sollen in Biberlandschaften bis 10x mehr Co2 gespeichert werden. Eigene Fotos Biber und Schulreise ab Solothurn ins Wasseramt zu den Biberbauten folgen!
Wegen des Bäumefällens sind Biber auch in der Forstwirtschaft unbeliebt. Obwohl sie meist jüngere Bäume nutzen, werden teilweise auch ausgewachsene Bäume angenagt oder gefällt. Handelt es sich um forstwirtschaftlich bedeutende Baumarten, kann der Schaden beträchtlich sein. Einzelne Bäume können mit einer Manschette aus Maschendraht geschützt werden. Im Sommerhalbjahr nutzt der Biber auch Feldfrüchte (Zuckerrübe, Mais) in Gewässernähe. Fraßschäden auf Feldern wurden mehrfach berichtet. Dort, wo es zugelassen wird, kann es durch Aufstauen von Gewässern zu großflächigen Überschwemmungen kommen. Handelt es sich dabei nur um gelegentliche Hochwasserereignisse, kommen die Baumarten des Auwaldes (v. a. Weiden und Erlen) gut damit zurecht. Bei einer andauernden Stauung sterben alle Bäume im Bereich der neuen Wasserfläche ab. Dammbauten von Bibern in Straßennähe oder an Unterführungen können zu Unterspülungen führen. Manchmal werden Wohnhöhlen im Hochwasserschutz angelegt. Diese führen im Hochwasserfall zu instabilen Deichen und im schlimmsten Fall zum Deichbruch.
Link https://www.kompensieren-co2.ch/biber-und-co2-kompensation-schweiz/